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Tipps - WSL - Informationen zu Blockgeräten (Festplatten, CD/DVD, USB) anzeigen (ab 1703)
Detailbeschreibung
Betriebssystem: Windows 10, Windows 11

Die sogenannten Blockgeräte sind Speichergeräte (wie Disketten, Festplatten, CDs/DVDs, USB-Sticks, RAM-Geräte, usw.). Ein Programm (in allen Linux-Distributionen enthalten) listet alle Blockspeichergeräte des Systems auf. Zusätzlich lassen sich weitere Informationen wie z. B. Dateisystem, Bezeichnung, Partitionen, Größe, UUID abrufen. Mit dem Programm sind keine Änderungen an der bestehenden Konfiguration möglich.

So geht's:

  • Starten Sie die entsprechende Linux-Distribution (z. B. "Debian" oder "Ubuntu").
  • Als Befehl geben Sie "lsblk" ein.
  • Drücken Sie die Eingabetaste.
  • Es werden alle blockorientierten Geräte (außer RAM-Datenträger) ausgegeben.

lsblk

Tabelle der Befehlsparameter (Auszug):

Parameter Kurzbeschreibung
-a Es werden auch alle leeren Geräte und RAM-Datenträger aufgelistet.
-b Die Größe wird in Bytes ausgegeben.
-d Die Ausgabe von über- oder untergeordneten Geräten wird unterdrückt.
-f Die Informationen zum Dateisystem werden mit ausgegeben.
-i Für die Formatierung der Baumansicht werden ASCII-Zeichen verwendet.
-J Die Ausgabe erfolgt im JSON-Format.
-l Die Ausagbe erolgt in Form einer Liste.
-m Zeigt den Eigentümer, die Gruppe und die Berechtigungen an.
-n Die Kopfzeile wird nicht mit ausgegeben.
-O Es werden alle Spalten (Informationen) ausgegeben.
-P Die Ausgabe erfolgt als "Schlüssel=Wert"-Paar.
-p Die vollständigen Gerätepfade werden mit ausgegeben.
-r Die Ausgabe erfolgt im Rohformat.
-S Es werden nur Informationen zu SCSI-Geräten ausgegeben.
-x [Spalte] Sortiert die Ausgabe gemäß der angegeben Spalte.

Beispiele:

  • Alle Blockgerät (auch leere Geräte) mit der Größe in Bytes ausgeben:
    "lsblk -a -b"
  • Bei der Ausgabe die Informationen zum Dateisystem und den Berechtigungen zusätzlich mit anzeigen:
    "lsblk -f -m"
  • Die Geräteinformationen im JSON-Format ausgeben und als "disks.json" speichern:
    "lsblk -J > disks.json"

Hinweise:

  • Weitere Optionen zur Ausgabe können mit dem Befehl "lsblk --help" ausgegeben werden.
  • Für bestimmte Optionen von "lsblk" sind Root-Rechte erforderlich. In diesem Fällen müssen Sie den Befehl mit "sudo" aufrufen. Z. B.: "sudo lsblk"

Versionshinweis:

  • Die Linux-Distributionen benötigen mindestens Windows 10 Version 1703.

Querverweise:


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