Falls die Option zur Überprüfung von Archivdateien (auf der Seite "Einstellungen") aktiviert worden ist, dann werden ZIP- oder CAB-Dateien vollständig durchsucht. Archivdateien können neben den Dateien auch Verzeichnisangaben enthalten. Eine Geschwindigkeits- und die Leistungsminderung des Computers kann bei Archiven mit vielen Dateien und Verzeichnissen auftreten. Durch eine Konfigurationangabe in der Registrierung (nicht über die Oberfläche änderbar) kann die maximale Verzeichnistiefenebene, in der ZIP- oder CAB-Dateien beim Scanvorgang entpackt werden, festgelegt werden.
So geht's:
- Starten Sie ...\windows\regedit.exe bzw. ...\winnt\regedt32.exe.
- Klicken Sie sich durch folgende Schlüssel (Ordner) hindurch:
HKEY_LOCAL_MACHINE
Software
Policies
Microsoft
Windows Defender
Scan
Falls die letzten Schlüssel noch nicht existieren, dann müssen Sie diese erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "Schlüssel".
- Doppelklicken Sie auf den Schlüssel "ArchiveMaxDepth".
Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, dann müssen Sie ihn erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "DWORD-Wert" (REG_DWORD). Als Schlüsselnamen geben Sie "ArchiveMaxDepth" ein.
- Als dezimalen Wert geben die maximale Verzeichnistiefe ein. Z. B.: "5"
- Die Änderungen werden ggf. erst nach einem Neustart aktiv.
Hinweise:
- ArchiveMaxDepth:
Legt die maximale Verzeichnistiefenebene der zu scannenden Archivdateien fest. Beim Wert 0 gelten für Scanvorgänge keine Beschränkungen hinsichtlich der Tiefe. Standard: 0
- Ändern Sie bitte nichts anderes in der Registrierungsdatei. Dies kann zur Folge haben, dass Windows und/oder Anwendungsprogramme nicht mehr richtig arbeiten.
Versionshinweis:
- Diese Einstellung gilt erst ab Windows 8.
Querverweis:
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